Bewehrung
Bauteil wählen, Bewehrung parametrisch erzeugen, als Liste, Plan und IFC ausgeben.
Dasselbe gilt für zwei Schnittstellen, die noch keinen Gegentest mit fremder Software hatten: die Biegedaten (BVBS) und der Strichcode auf den Etiketten. Bitte einmal mit Ihrer Biegerei bzw. Ihrem Scanner gegenprüfen.
Der Weg durch das Modul
Über dem Arbeitsbereich zeigt die Schrittleiste die fünf SchritteBauteile · Hülle · Norm · Bewehren · Prüfen & Ausgeben mit ihrem Stand. Rechts sagt ein Knopf, was als Nächstes dran ist, und führt es aus. Ein Klick auf einen Schritt stellt die rechte Spalte auf den passenden Reiter (Vorlage, Norm, Prüfung). Ist das Fenster schmal, öffnet Einstellungen die Spalte als Überlagerung.
Jede Bauteilzeile zeigt ihren Stand (vermessen, bewehrt, geprüft) und hat einen Papierkorb: Bauteil entfernen fragt zurück, wenn Bewehrung daran hängt, und nennt, was mitfällt. Im Modell bleibt alles unverändert.
Die Bauteilart folgt zuerst der IFC-Klasse: Wand und Decke sind flächig, Stütze und Balken stabförmig, ein Pfahl rund. Die Geometrie bestätigt nur noch — widersprechen sich beide, steht das als Warnung da, und die Vorlagenliste bietet beide Sätze an. Stahlbauteile (Spundbohlen, dünnwandige Profile) werden am Werkstoff erkannt und als nicht bewehrbar geführt; Tunnelinnenschalen und Tübbingblöcke als Röhre, mit Innen- und Außenradius und der Achse als Bogen.
Weil IFC-Modelle nur als Netz vorliegen, ist das eine Näherung: Aussparungen, Fasen und verschnittene Körper können sie verfälschen. Deshalb nennt die linke Spalte zu jedem Bauteil eine Konfidenz in Prozent und jede Unsicherheit als Warnung im Klartext — geraten wird nichts.
IfcReinforcingBar mit IfcSweptDiskSolid) und die Biegemaschinen-Daten nach BVBS.Was die Analyse liest — und was sie korrigieren lässt
Die Dreiecke des Bauteils werden zu ebenen Flächen gebündelt; aus deren Normalen entstehen die Achsen, aus Achsen und Abmessungen die Form. Senkrecht zur Längsachse wird an fünf Stationen geschnitten — daraus ergeben sich Querschnitt, Verlauf (gleichbleibend, Voute, freiform) und durchgehende Löcher. Runde Stützen und Pfähle erkennt ein Kreis-Fit mit Radius und Achse.
| Korrektur | Wirkung |
|---|---|
| Umdrehen | Dreht die Längsachse um — Anfang und Ende tauschen die Rolle. |
| Achsen tauschen | Macht die Querachse zur Längsachse (z. B. bei quadratischen Bauteilen). |
| Fläche „oben“ | Legt fest, welche erkannte Fläche als Oberseite gilt — davon hängt die Deckung ab. |
| Querschnitt bei | Verschiebt den führenden Querschnitt entlang der Achse (0 = Anfang, 1 = Ende). |
| Betondeckung | Je Flächenlage in Millimetern — oben, unten, seitlich, Stirn getrennt. |
Korrekturen bleiben am Bauteil gespeichert und werden bei jedem erneuten Analysieren wieder angewendet. Ein Hinweis zur Ehrlichkeit: Öffnungen erkennt das Modul aus der Geometrie. Die IFC-Beziehung zwischen Bauteil und Öffnungskörper steht im geladenen Modell nicht zur Verfügung — statt sie zu erraten, sagt das Modul es in den Warnungen.
Die Vorlagen
Jede Vorlage zeigt oben eine Skizze mit den aktuellen Werten; das gerade bearbeitete Feld wird darin hervorgehoben. Jeder Parameter hat einen Satz Erklärung, ein Plausibilitätsband und, wo die Norm eine Vorgabe kennt, den KnopfNorm. Außerhalb des Bandes erscheint eine Warnzeile — gesperrt wird nichts. Geprüft werden außerdem Bügeldurchmesser gegen Längsstab, Bügelabstand, Deckung gegen Durchmesser, ob die Stäbe in die Breite passen und ob das Bewehrungsgrad-Ziel zwischen Mindest- und Höchstbewehrung liegt. „Anwenden" meldet, was entstanden ist.
| Vorlage | Erzeugt | Wofür |
|---|---|---|
| Balken / Unterzug | Längsstäbe unten und oben, seitliche Zwischenstäbe, Bügel mit getrennten Abständen für Auflager und Feld, wahlweise Montagestäbe und Aufbiegungen | stabförmige Bauteile |
| Stütze | rechteckig: Längsstäbe, Bügel mit verdichteten Enden, S-Haken nach Abstandsregel · rund: Längsstäbe auf dem Kreis mit Wendel oder Einzelringen | Stützen, auch rund |
| Bohrpfahl | Bewehrungskorb aus Längsstäben, Wendel, Ringversteifungen und Betonrollen; Kopplung bei Überlänge | Bohrpfähle nach EN 1536 |
| Platte / Decke | untere und obere Lage in beiden Richtungen als Stäbe oder Lagermatten, Randeinfassung aus Steckbügeln, Auswechslung an Öffnungen, Durchstanzbewehrung, Abstandhalter | Decken, Bodenplatten, Fundamentplatten |
| Wand | zwei Lagen als Stäbe oder Matten, S-Haken als Lagenverbinder, Randsteckbügel, Auswechslung mit Sturz- und Brüstungsstäben, Anschluss am Fuß und am Kopf | Wandscheiben mit Tür- und Fensteröffnungen |
| Fundament | Korb unten und wahlweise oben, Randbügel als Einfassung, Anschlussbewehrung für Stütze oder Wand als Winkelstab | Einzel- und Streifenfundamente |
| Stützwand | Sohle mit Sporn und Ferse, Wandvertikale als Winkelstab in die Sohle, horizontale Wandbewehrung beidseits | Winkelstützmauern |
| Widerlager | wie Stützwand, zusätzlich die Auflagerbank mit Bügelkorb und Längsstäben | Brückenwiderlager |
| Tübbing / Innenschale | Ringstäbe als Bogenstäbe innen und außen, Längsstäbe entlang des Bogens, Steckbügel an den Längsfugen | Tunnelschalen, gekrümmte Bauteile |
Wand, Platte und Fundament bewehren exakt am Betonkörper: jeder Stab entsteht aus einem Schnitt durch das Bauteil, so wie es im Modell steht. Die Lagen liegen mit der eingestellten Deckung unter ihrer Schalfläche — gemessen senkrecht zur Fläche, auch an einem schrägen Kopf oder einer geneigten Stirn. Horizontalstäbe einer Bogenwand laufen im Bogen, die Vertikalstäbe stehen auf jeder Wandseite im eingestellten Abstand. Öffnungen unterbrechen die Stäbe mit Deckung, Steckbügel fassen jeden freien Rand ein (Stirn, Kopf, Laibung, Sturz, Brüstung — nicht den Wandfuß, der ist eine Fuge). An diesen Rändern gilt bei der Wand die Deckung Stirn, an den beiden Wandseiten die Deckung seitlich. S-Haken verbinden die Lagen über die ganze Wandhöhe. Zum Schluss prüft jeder Stab seinen Abstand zur Betonfläche und wird dort unterbrochen, wo er ihr zu nahe käme. Gerade Stäbe werden auf 1 cm abgerundet zu Positionen zusammengefasst (nie länger als der Platz). Ist die Übergreifung eines geschlossenen Rings länger als der Ring selbst, wird sie auf eine Windung gekappt und gemeldet.
Ändert man einen Parameter an einem Bauteil, rechnet nur dessen Vorlage neu; die übrigen Bauteile behalten ihr Ergebnis. Der Betonkörper selbst wird nicht in die Projektdatei geschrieben — nach dem Öffnen wird er aus dem geladenen Modell gelesen. Ist das Modell nicht geladen, rechnen neue Anwendungen auf der vereinfachten Hülle.
Nachbarn: welche Bauteile aneinandergrenzen
Ein Anschluss braucht zwei Bauteile. Sobald Sie ein Bauteil übernommen und analysiert haben, sucht das Modul seine Nachbarn unter den anderen übernommenen Bauteilen und zeigt sie im Bauteil-Bereich unter „Nachbarn“: Name, Art des Kontakts, Seite und die Kontaktfläche in m². Ein Klick wechselt zum Nachbarbauteil.
| Art | Was sie bedeutet |
|---|---|
| Flächenkontakt | Eine Fläche liegt auf einer anderen auf — Wand auf Sohle, Decke auf Wand. Die Überlappung wird wirklich verschnitten: eine Wand, die eine Deckenecke nur streift, zählt nicht als voll aufgelagert. |
| Durchdringung | Ein Bauteil durchstößt das andere — Stütze durch die Decke, Röhre durch die Schachtwand. Bei einem runden Nachbarn wird der Kreis samt Radius mitgeführt. |
| Linienkontakt | Die Bauteile berühren sich nur an einer Kante. |
Anschlussbewehrung zwischen zwei Bauteilen
Die Vorlage „Anschluss an Nachbarbauteil“ erzeugt die Bewehrung, die zwei Bauteile verbindet. „Automatisch“ wählt den passenden Baustein aus Bauteilart und gefundenen Nachbarn; Sie können ihn auch selbst setzen.
| Baustein | Erzeugt |
|---|---|
| Wand–Decke / Wand–Sohle | L-förmige Anschlussstäbe, Schenkel je Übergreifungslänge, beidseitig |
| Blockfuge | Rückbiegeanschluss oder Muffe an beiden Blockenden der Tunnelröhre |
| Runde Öffnung | Ringe um die Öffnung, radiale Zulagen, Steckbügel am Öffnungsrand |
| Steife an Gurtung/Kopfbalken | Verankerungsstäbe am Steifenende, Bügelverdichtung als Spaltzugbewehrung |
| Kopfbalken–Pfahl | Anschlusskranz mit Übergreifung in den Balken, Verbügelung über dem Pfahlkopf |
| Gurtung–Wand | gebogene Verbundstäbe im Raster entlang der Kontaktfläche |
| Treppenlauf | Auflagerbewehrung oben und unten, Längs- und Querbewehrung des Laufs |
| Schachtwand–Verbau | gerade Verbunddübel im Raster |
| Spundwand–Kopfbalken | Ankerschlaufen im Kopfbalken über den Bohlen |
| Fundament–Stütze/Wand | Anschlussbewehrung als Kranz oder Reihe, Schenkel auf der Sohle |
Öffnungen und Auswechslung
Jede Öffnung bekommt Randstäbe in beiden Richtungen und beiden Lagen, die um die Verankerungslänge über die Öffnungsecke hinauslaufen, Diagonalstäbe in allen vier Ecken oben und unten und Steckbügel entlang der Laibungen. In der Wand kommen Sturz- und Brüstungsstäbe dazu. Anzahl, Durchmesser, Diagonallänge und Bügelabstand sind einstellbar.
Die Analyse findet nur Öffnungen, die auch im Modell stecken. Einen Durchbruch aus der Planung tragen Sie im Bauteil-Fenster unter Öffnungen als Rechteck oder Kreis ein — längs ab Bauteilanfang, quer von der Mittelachse aus. Die Vorlagen rechnen sofort damit.
Durchstanzen: Stützen aus dem Modell
Die Platten-Vorlage nimmt die Stützenpunkte und deren Ersatzradius aus dem Modell — jede Stütze, die als Nachbar erkannt ist, bekommt ihre eigene Durchstanzgruppe. Findet sich keine, fällt die Vorlage auf die Punkte aus dem Formular zurück und sagt das.
Steht eine Stütze nah am Plattenrand (näher als der halbe Rundschnittradius), läuft der Rundschnitt nur noch in die Platte hinein: am Rand ein halber Kreis, in der Ecke ein Viertel. Die Meldungsliste nennt jeden dieser Punkte als Rand- oder Eckstütze.
Matten, Verschnitt und Zubehör
Platte und Wand lassen sich statt mit Stäben mit Lagermatten bewehren. Die Matten werden mit Übergreifung verlegt — Längsstoß nach Norm auf volle Maschen aufgerundet, Querstoß aus der Normtabelle —, jede zweite Reihe versetzt, damit keine Vier-Matten-Punkte entstehen. Am Rand und an Öffnungen wird auf das Maschenraster zugeschnitten. Im Arbeitsbereich Listen → Matten steht darunter der Verschnittplan: welcher Zuschnitt aus welcher Lagermatte kommt und wie viel Prozent übrig bleiben.
Abstandhalter setzt die Vorlage nach Stück je Quadratmeter aus dem DBV-Merkblatt und fängt sie auf die Stabkreuzungen — nicht ins Leere. Für die obere Lage kommen Unterstützungskörbe als Linien dazu. Bei den Expositionsklassen XD, XS oder XF wird Faserbeton gewählt statt Kunststoff.
Durchstanzbewehrung entsteht auf Wunsch um einen Stützenpunkt, wahlweise als Bügelkörbe oder als Dübelleisten. Reihen- und Achsabstände kommen aus dem Normprofil (s_r ≤ 0,75 d, s_t ≤ 1,5 d). Die Maße der Dübelleisten sind Platzhalter — das sagt die Vorlage auch.
Die erzeugten Stäbe werden nicht gespeichert, sondern erzeugt: Vorlage und Parameter sind die Wahrheit. Eine Änderung an Durchmesser, Abstand, Betondeckung oder Normprofil wirkt sich mit Regenerieren durchgängig aus; von Hand angelegte Positionen bleiben dabei unangetastet.
Jede Vorlage prüft mit: Mindest- und Höchstbewehrung, lichter Stababstand, bei Pfählen zusätzlich Betondeckung, Stabzahl und Wendelsteigung nach EN 1536. Was nicht passt, steht als Hinweis unter dem Formular — erzeugt wird trotzdem. Kennt das gewählte Normprofil eine Regel nicht (die Pfahlregeln stehen nur im deutschen Profil), sagt die Vorlage das, statt stillschweigend nichts zu prüfen.
Positionen, Auswahl und Anzeige im 3D
Links unter Positionen stehen die Verlegungen je Bauteil mit Positionsnummer, Durchmesser, Stückzahl, Länge und Gewicht. Positionsnummern vergibt das Modul fortlaufend; gleiche Form mit gleichem Durchmesser und gleicher Stahlsorte teilt sich eine Nummer. Ein Klick wählt die Verlegung — dieselbe, die auch im 3D hervorgehoben wird; das Augensymbol blendet sie aus.
Im 3D wählt ein Klick die ganze Verlegung, ein Doppelklick den einzelnen Stab. Die Stäbe sind stahlgrau; über das Menüband lassen sie sich nach Durchmesser einfärben (Ø-Farben) oder als Linien zeichnen. Bei sehr vielen Stäben schaltet die Anzeige selbst auf Linien um, damit die Ansicht flüssig bleibt.
Auswahl bearbeiten: Stab, Verlegung, Matte
Ein Klick auf eine Position (Baum, Zeichenfläche oder 3D) öffnet rechts den ReiterAuswahl. Für eine Verlegung stehen dort Durchmesser aus der Durchmesserreihe der Norm, Stahlsorte, Lage, Anzahl und Abstand je Verteilungsart, Randabstände, Deckung, Schenkellängen, Winkel, Biegerolle mit Norm-Vorgabe, Haken, Betonierabschnitt und Sichtbarkeit; darunter Stückzahl, Schnittlänge und Masse. Ein einzelner Stab wird als Korrektur geändert, die die Regeneration überlebt („auf ganze Verlegung anwenden" oder „Korrektur entfernen"). Matten: Typ aus dem Katalog, Lage, Übergreifung, 90° drehen. Zubehör: Typ, Höhe, Stück. Jede Änderung ist ein Rückgängig-Schritt. Von Vorlage lösen macht die Bewehrung des Bauteils zur Handarbeit — die Vorlage überschreibt sie dann nicht mehr.
Stammdaten: Normprofile und Kataloge
Menüband ▸ Bewehrung ▸ Einstellungen ▸ Stammdaten… öffnet den ReiterStammdaten: Normprofile, Stahlsorten, Durchmesserreihe, Lagermatten, Muffen, Abstandhalter, Dübelleisten und eigene Kataloge als Tabellen mit Suche. Normeinträge tragen Quelle und Prüfstand und sind schreibgeschützt; eigene Einträge lassen sich anlegen, duplizieren, ändern, löschen und als JSON austauschen. EineProjekt-Kopie eines Normeintrags überlagert ihn unter gleichem Namen. Flächen und Massen werden gerechnet, nicht getippt. Die Normprofil-Seite zeigt jeden Normwert des aktiven Profils mit Herkunft und Projektfestlegung.
Die Kataloge sind in sechs Gruppen geordnet: Stahl (Durchmesser, Bewehrungsdraht, Stahlsorten, Betonstahl in Ringen, Materialien und Dichten),Matten (Lagermatten DE/AT und Schweiz, Mattenregeln),Beton (Festigkeitsklassen C12/15–C90/105, Expositions- und Feuchtigkeitsklassen), Verbindungen (Muffen und Anschlüsse, Muffen-Typreihen, Rückbiegeanschlüsse und Rückbiege-Regeln),Zubehör (Abstandhalter und Unterstützungen samt Verlegeregeln nach DBV, Dübelleisten und ihre Typreihen, Gitterträger, Fugenbänder) sowieRegeln & Formen (Formcodes nach BS 8666 und ISO 3766 mit Längenformel, Biegerollendurchmesser, Handelslängen, Verankerungs- und Übergreifungslängen, Mattenformate, Schweißen nach EN ISO 17660, Toleranzen nach DIN EN 13670).
Prüfvermerk. Jede Zeile trägt Herkunft und Prüfstand: „verifiziert (Norm)“, „verifiziert (Projekt · Name · Datum)“ oder „offen“. Offene Zeilen lassen sich filtern; wer eine Zeile gegen die Quelle geprüft hat, vermerkt das mit Name, Datum und Quelle — der Vermerk reist mit Export und Import. Herstellermaße, Zulassungsnummern und Liefer-/Werkspraxis stehen bewusst als offen da, statt als sicher zu erscheinen. Beim Einspielen einer Stammdaten-Dateiwerden Zeilen, die Feld für Feld dem Stand im Projekt gleichen, als „unverändert“ übersprungen; jede übernommene Zeile wird eine Projekt-Zeile und gilt als offen, bis ein Prüfvermerk sie belegt. Die Meldung danach zählt nur, was wirklich übernommen wurde, und nennt abgewiesene Zeilen mit Grund. CSV-Felder dürfen in Anführungszeichen Zeilenumbrüche enthalten. Die Tabellen für Biegerollen, Verankerungs- und Übergreifungslängen, Handelslängen, Schweißen und Toleranzen sind aus demselben Rechenkern gerechnet, mit dem die Bemessung arbeitet, und werden je Zeile nachgerechnet — Nachschlagetabelle und Bemessung können nicht auseinanderlaufen. Zwei Zeilen der Verankerungstabelle (C20/25 Ø12 und C50/60 Ø25) weichen von der Literatur ab, weil die Bautabellen mit gerundetem f_bd rechnen; sie sind als offen gekennzeichnet.
Normprofile: Werte mit Herkunft
Jede Zahl im Normprofil trägt ihre Quelle (Norm und Abschnitt) und einen Prüfstand. Die Kopfzeile des Normprofils nennt den Anteil der noch nicht geprüften Werte, „Bekannte Lücken“ listet auf, was gar nicht hinterlegt ist — etwa Werte, die in den Quellen des Moduls nicht auffindbar waren. So ist vor der Anwendung sichtbar, worauf man sich stützt.
| Profil | Grundlage | Prüfstand |
|---|---|---|
| EN 1992-1-1 (2004) | Empfehlungswerte ohne nationalen Anhang | rund ein Viertel der Werte noch nicht geprüft |
| Deutschland | DIN EN 1992-1-1/NA:2013, DIN 488, Lagermatten Q/R | knapp die Hälfte noch nicht geprüft |
| Österreich | ÖNORM B 1992-1-1:2018, ÖNORM B 4707, Matten AQ | die österreichischen Festlegungen sind fast durchweg ungeprüft |
Fehlt ein Wert, wird er nicht erfunden: die betroffene Rechnung liefert dann kein Ergebnis, sondern sagt, was fehlt. Wer Normzugang hat, kann Werte projektweise übersteuern — die Verantwortung dafür trägt, wer sie einträgt.
Die drei Arbeitsbereiche
Listen und Ausgaben
Aus den Positionen entstehen im Reiter Listen sieben Ansichten: Stahlliste (Bauteil, Position, Stahlsorte, Ø, Stückzahl, Einzel- und Gesamtlänge, Formcode, Schenkelmaße als Außenmaße, Biegerolle, kg/m, Masse, Bemerkung), Biegeliste mit maßstäblicher Biegeskizze je Position, Matten, Zubehör, Massen(kg je Ø je Bauteil, Betonvolumen, Bewehrungsgrad in kg/m³) und Bestellung (Zuschnitt auf Handelslängen 12/14/15 m mit Verschnittanteil). Dazu kommt der Δ-Index (siehe unten). Ein Schalter blendet auf das aktive Bauteil ein; die Positionsnummern lassen sich sperren oder neu vergeben.
Jeder Stab wird einzeln gerechnet. Wer einen Stab über einen Griff verkürzt oder ihm einen anderen Durchmesser gibt, bekommt dafür eine eigene Zeile mit seiner Schnittlänge und dem Vermerk „abweichend (Handkorrektur)“ — in der Stahlliste, in den Biegedaten und im IFC. Ohne Handkorrektur bleibt eine Verlegung eine Zeile.
Δ-Index: was hat sich seit dem letzten Stand geändert?
Stand sichern hält den aktuellen Stand der Stahlliste fest — etwa beim Herausgeben eines Planindex. Danach zeigt die Ansicht Δ-Index, welche Positionen neu sind, welche entfallen und welche sich geändert haben, mit Klartext („Anzahl 24 → 28“, „Länge 5,90 → 6,20 m“) und der Massendifferenz in Kilogramm. Der gesicherte Stand liegt im Projekt.
Etiketten für Stabbündel
Etiketten gibt einen A4-Bogen mit zwölf Bündelanhängern aus. Jedes Etikett trägt zweimal dasselbe: lesbar Position, Ø, Stahlsorte, Stückzahl, Einzellänge, Masse und Biegeform — und maschinenlesbar denselben Biegedatensatz als Code-128-Strichcode. Beides entsteht aus derselben Stahllistenzeile. Ist ein Satz für ein lesbares Symbol zu lang, wird er gekürzt, und das Etikett schreibt „(gekürzt)“ darunter.
Der Bewehrungsgrad erscheint nur, wenn ein belastbares Betonvolumen vorliegt. Stammt es aus der Hüllbox statt aus dem Bauteilnetz, sagt es die Spalte „Volumen aus“; ohne Volumen bleibt die Spalte leer.
BVBS schreibt die Biegedaten als .abs für Biegemaschinen: je Position eine Zeile mit Stückzahl, ebene Formen als BF2D, räumliche als BF3D, Wendeln als BFWE, Matten als BFMA; reines ASCII (Umlaute werden umgeschrieben), Zeilenende CR/LF, Prüfsumme je Zeile.
IFC-Export
Unter Export → IFC schreibt das Modul die Bewehrung als eigene IFC-Datei. Je Position entsteht ein Bewehrungstyp mit Durchmesser, Querschnittsfläche, Schnittlänge, Stahlsorte, Oberfläche, Formcode und Schenkelmaßen; die Stabgeometrie liegt einmal darin — als Achslinie mit echten Biegebögen und dem halben Durchmesser als Radius — und wird von allen Vorkommen wiederverwendet. Jedes Vorkommen ist ein IfcReinforcingBar an seiner Stelle, Matten sind IfcReinforcingMesh. Die Bewehrung eines Bauteils fasst ein Bewehrungskorb zusammen, Positionen zusätzlich eine Gruppe. Stahlsorte hängt als Material am Typ, Mengen (Stück, Länge, Gewicht) an jedem Vorkommen und noch einmal am Korb.
Positionsnummer, Schnittlänge und Rundung stammen aus derselben Stahlliste, die auf Papier geht — Liste, IFC und BVBS können nicht auseinanderlaufen. Zwei Ausgaben derselben Bewehrung ergeben dieselbe Datei: die Objektkennungen sind abgeleitet, nicht gewürfelt.
Als Modell in den Viewer lädt dieselbe Datei als Modell. Erst dadurch sehen Kollisionsprüfung, Mengen und Schnitte die Stäbe — die schnelle Darstellung im Bewehrungs-Modus ist dafür nicht gedacht. Das passiert nur auf Knopfdruck, weil jeder Durchlauf die Datei neu einliest. „An DataBuild“ übergibt dasselbe Modell an den Strukturbaum.
Zeichnen, Griffe und Korrekturen
In der Mitte des Arbeitsbereichs liegt die Schnittfläche. Welche Schnitte es gibt, hängt am Bauteil: eine Wand hat Wandansicht (Blick senkrecht auf die Wandfläche), Vertikalschnitt und Horizontalschnitt; eine Platte Draufsicht und zwei Schnitte; Balken und Stützen Quer- und Längsschnitt. Die Fläche zeigt die wirkliche Betonkontur (mit schrägem Kopf, Öffnungen und allen Teilflächen), die gestrichelte Deckungskontur und alle Stäbe — durchstoßende als Punkt, in der Ebene liegende als Linienzug. Der Regler sagt, was er misst (Höhe, Lage entlang der Wand, Abstand von Wandseite 1), und verschiebt die Schnittebene über das ganze Bauteil; im 3D wandert dieselbe Ebene mit.
Die 3D-Vorschau daneben zeigt den Betonkörper durchscheinend mit den Stäben. Links ziehen dreht, rechts oder mit der mittleren Taste ziehen verschiebt, das Mausrad zoomt zum Mauszeiger, ein Doppelklick ins Leere passt ein. „Vorne“ blickt senkrecht auf Wandseite 1, „Seite“ entlang der Wand.
Tastenkürzel im Bewehrungs-Editor — die Werkzeugtasten gelten nur, solange die Zeichenfläche den Fokus hat.
| Kürzel | Wirkung |
|---|---|
| B | Werkzeug „Stab skizzieren“ |
| U | Werkzeug „Bügel (Rechteck)“ |
| V | Werkzeug „Verlegen“ |
| G | Werkzeug „Griffe“ |
| Q / E | Schnittebene 5 cm zurück / vor |
| Klick / Doppelklick / Alt+Klick | Verlegung / einzelner Stab / Wirtsbauteil wählen |
| Esc | laufende Skizze abbrechen → Werkzeug „Auswahl“ → Auswahl leeren |
| Strg+Z / Strg+Y / Strg+Umschalt+Z | Rückgängig/Wiederherstellen im Bewehrungs-Verlauf |
| ? | diese Tastenkürzel-Übersicht öffnen |
Das Rechtsklick-Menü einer Verlegung bietet Teilen,Spiegeln, Auf anderes Bauteil kopieren,In Position zusammenfassen und Explodieren in Freiform. Das Explodieren löst die Parametrik auf und fragt deshalb vorher.
Zonen: Bügelverdichtung am Auflager
Eine lineare Verlegung kann Zonen tragen: ein Abschnitt der Verlegestrecke mit eigenem Abstand und wahlweise eigenem Durchmesser. Im Positionsbaum erscheinen unter der gewählten Verlegung die Knöpfe Auflager Anfang und Ende — ein Klick legt eine Zone über 1,00 m mit halbem Abstand an. Länge, Abstand und Ø lassen sich danach frei ändern; überlappende Zonen werden entflochten, die frühere gewinnt.
Betonierabschnitte und Arbeitsfugen
Ein Betonierabschnitt bündelt, was in EINEM Guss betoniert wird. Im Positionsbaum öffnet Betonierabschnitte die Verwaltung: Abschnitt anlegen, gewählte Verlegungen zuordnen oder wieder lösen. Zu jedem Abschnitt gehören Arbeitsfugen — je Fuge eine Achse des Bauteils (Längs-, Quer- oder Hochachse) und ihre Lage darauf als Wert zwischen 0 und 1. Relativ, damit die Fuge an ihrem Platz bleibt, wenn das Bauteil neu analysiert wird.
Die Vorlage Arbeitsfuge erzeugt daraus die Anschlussstäbe: sie reichen mit der Übergreifungslänge in beide Takte, wahlweise in zwei Lagen an beiden Bauteiloberflächen und wahlweise abgewinkelt. Die Stahlliste bekommt die Spalte Betonierabschnitt, der Plan eine beschriftete Fugenlinie, die IFC-Datei eine Gruppe je Abschnitt.
Soll/Ist: erforderliche gegen vorhandene Bewehrung
Im Listen-Bereich vergleicht der Reiter Soll/Ist je Bauteil, Lage und Richtung die vorhandene Bewehrung As,vorh mit der erforderlichen As,erf — beides in cm²/m. Die Ampel zeigt ausreichend, knapp (unter 5 % Reserve) oder Unterdeckung, immer mit Symbol und Text, nicht nur mit Farbe.
Die Sollwerte kommen über Soll einlesen aus einer CSV- oder Excel-Datei oder werden von Hand eingetragen; im selben Dialog liegt eine leere Vorlagendatei. Eine leere Zelle in As_erf gilt als keine Angabe, nicht als Bedarf 0 — die Zeile wird gemeldet. Eine eingelesene Datei steht danach unterProjekt › Quellen — liefert die Statik eine neue Fassung, liest „Aktualisieren“ sie mit derselben Ersetzen-Wahl ein.
| Spalte | Pflicht | Inhalt |
|---|---|---|
| Bauteil | ja | Name des Bauteils wie im Modell |
| Lage | ja | unten · oben · seitlich · buegel · sonstige |
| Richtung | ja | laengs · quer |
| As_erf | ja | erforderliche Bewehrung in cm²/m, Komma oder Punkt |
| Quelle | nein | Statik-Dokument, Positionsnummer |
| Bemerkung | nein | Freitext |
Prüfen
Menüband ▸ Prüfung ▸ Prüfen (oder der Schritt „Prüfen & Ausgeben“) rechnet acht Prüfungen über den ganzen Bestand; danach öffnet sich die Prüfliste als Schublade unter der Zeichenfläche, der Reiter „Prüfung“ zeigt die Befunde verdichtet. Jeder Befund nennt den gemessenen Wert, den Grenzwert und die Normstelle; ein Klick auf die Zeile wählt die betroffenen Stäbe und fährt die Kamera hin.
| Prüfung | Was sie meldet |
|---|---|
| Kollision | Stäbe, die sich wirklich durchdringen, und parallele Stäbe DERSELBEN Lage, die den lichten Mindestabstand unterschreiten. Dass ein Bügel oder eine Wendel am Längsstab anliegt, ist der Regelfall des Bewehrens und kein Befund. Stäbe derselben Verlegung sind ohnehin ausgenommen — deren Abstand ist die Verlegeregel. Muffen, Dübelleisten und Abstandhalter zählen mit ihrem Platzbedarf mit; eine Muffe kollidiert nicht mit ihrem eigenen Stab. |
| Betondeckung | Stäbe, deren Abstand zur Betonoberfläche kleiner ist als c_nom, und Stäbe außerhalb des Querschnitts. Gemessen wird gegen das Originalnetz des Bauteils; ist das Modell nicht geladen, gegen den nächsten Hüllen-Querschnitt — welche Quelle gemessen hat, steht im Befund. |
| Stababstände | Lichter Mindestabstand (EN 1992-1-1 8.2) und Höchstabstand je Bauteilart. |
| Biegeradius | Biegerollendurchmesser unter dem Normwert und Schenkel, die zu kurz für den Bogen sind. |
| Verankerung | Endstücke kürzer als l_bd; ein Haken wird mit angesetzt. |
| Handelslänge | Schnittlängen über der Regel-Handelslänge (Warnung) bzw. über der größten Lagerlänge (Fehler). |
| Rüttelgasse | Obere Lagen ohne freie Gasse für die Rüttelflasche (Durchmesser als Parameter). |
| Unterdeckung | Lagen, in denen weniger Bewehrung liegt, als die Statik verlangt — nur dort, wo ein Sollwert eingelesen oder eingetragen wurde (siehe „Soll/Ist“). |
Während der Lauf rechnet, zeigt das Panel einen Fortschrittsbalken, den laufenden Abschnitt und einen Abbrechen-Knopf; ein abgebrochener Lauf sagt ausdrücklich, dass die Liste unvollständig ist. Die Kollisionsprüfung merkt sich ihr Ergebnis je Bauteil-Paar: ändert sich ein Bauteil, rechnet der nächste Lauf nur noch die Paare, an denen es beteiligt ist. Unter der Kopfzeile steht, wie viele Paare gerechnet und wie viele übernommen wurden. Gefunden wird dabei genau dasselbe wie bei einem vollen Lauf.
Die drei Schwellen der Kollisionsprüfung stehen im Prüf-Panel hinterSchwellen: der lichte Mindestabstand s_min paralleler Stäbe derselben Lage, die Überschneidung, ab der eine Berührung als Durchdringung gilt (Vorgabe 1 mm — darunter ist es Verlegetoleranz), und der Winkel, bis zu dem zwei Stäbe als parallel gelten (Vorgabe 15°). Der Knopf daneben heißt Prüflauf starten; er hat mit dem Menüband-Reiter „Prüfen“ (IDS, BCF) nichts zu tun.
Bei einer Röhre (Tunnelinnenschale, Tübbingblock) misst die Deckungsprüfung radial gegen den analytischen Kreisring aus der Hüllenanalyse, nicht gegen die Facetten des Netzes. Ein tesselierter Kreis liegt an seinen Flächen immer innerhalb des Kreises — gegen ihn gemessen fiele jeder Ringstab durch.
Die Liste lässt sich als CSV ausgeben; im Bericht „Bewehrung“ erscheint sie als eigene Tabelle und wandert damit auch in PDF und Word.
Der Prüfbericht liegt zusätzlich als eigenes Blatt der Listen-Arbeitsmappe— aber nur, wenn ein Prüflauf vorliegt. Ein leeres Blatt hieße „nichts gefunden“ statt „nicht geprüft“.
Bewehrungspläne
Der Reiter Pläne setzt aus denselben Positionen und Verlegungen ein maßstäbliches Blatt: links die Pläne des Projekts, in der Mitte die Vorschau, rechts die Eigenschaften. Neues Blatt legt einen Plan für das aktive Bauteil an, Auto-Layout ordnet Grundriss bzw. Längsschnitt, Querschnitte an markanten Stationen, Stabauszüge, Legende und Plankopf an und wählt dazu den größten Maßstab, der noch passt (1:10 bis 1:100).
Wo die Positionsfahne landet. Gesucht wird ringsum den Anker, und zwar gegen alles, was in der Ansicht schon steht: Bauteilkontur und Öffnungen, Stäbe, Maßketten samt Maßzahlen, Stabauszug, Legende und Plankopf. Der erste Durchgang sucht eine Stelle, die gar nichts überdeckt. Findet sich keine, darf die Fahne im zweiten Durchgang auf gezeichneten Stäben liegen — nie aber auf Kontur, Maß oder Text. Bleibt auch dann kein Platz, wird die Fahne trotzdem gesetzt und gemeldet: eine fehlende Positionsangabe wäre auf der Baustelle der schlimmere Fehler. Maßketten stehen dabei vor den Fahnen, weil eine Maßzahl an ihrer Maßlinie hängt und nicht ausweichen kann.
Überlappende Fahnen erkennen Sie an drei Stellen: am gestrichelten Rahmenin der Vorschau, an der Zeile „3 Fahnen überlappen“ in der Fußzeile des Blattes und im Abschnitt Beschriftung der Eigenschaften, der sie mit Positionsnummer und Ansicht auflistet. Dort führt auswählen zur Fahne, automatisch neu platzieren verwirft ein Verschieben von Hand und lässt neu suchen, alle neu platzieren tut das für alle auf einmal. Diese beiden Knöpfe erscheinen nur dort, wo Sie selbst verschoben haben — sonst hat die Suche bereits alles durchprobiert, und die Zeile sagt „von Hand verschieben“. Eine von Hand gezogene Fahne bleibt, wo Sie sie hingezogen haben, wird aber ebenso geprüft. Die gestrichelte Markierung ist reine Bildschirmanzeige — in PDF, DXF, DWG und SVG steht sie nicht.
Gezeichnet wird nach ISO 3766: der Stab als dicke Linie, der quer geschnittene Stab als gefüllter Punkt, die Betonkontur dünn. Für eine Verlegung stehen drei Darstellungen zur Wahl — alle Stäbe, erster und letzter (mittlere gestrichelt) oder nur der mittlere. Die Verlegeangabe lautet „12 Ø 12 / 15 – Pos 3“ mit Positionsnummer im Kreis und Verlegepfeil über die Verlegestrecke; mehrere Verlegungen an derselben Stelle teilen sich eine Fahne.
| Ausgabe | Was herauskommt |
|---|---|
| Vektor, genau eine Seite in Blattgröße, Linienbreiten in mm, Text kopierbar. | |
| DXF R12 | Layer je Durchmesser (BEW_STAB_D12 …), Positionskreise als CIRCLE, Umlaute als \U+XXXX. |
| DWG / DXF 2018 | Über das CAD-WASM-Modul; Layernamen behalten ihre Umlaute, Bögen bleiben Bögen. |
| SVG / PNG | Dieselbe Zeichnung für Berichte und Besprechungen. |
Eigene Kataloge und eigene Normwerte
Im Norm-Bereich lädt JSON wählen… einen eigenen Katalog (Muffen, Abstandhalter, Dübelleisten, Matten). Die Prüfung meldet jeden Fehler mit seiner Stelle in der Datei — nicht nur den ersten; übernommen wird erst auf Knopfdruck. Der Katalog liegt danach im Projekt und reist mit ihm.
Normwerte überschreiben öffnet die Zweige c_min,dur je Expositionsklasse, Biegerollen, Fertigung samt Handelslängen und die Stoßregeln einschließlich α6. Jeder geänderte Wert trägt danach die Herkunft „Projekt“ und gilt als geprüft — verantwortlich ist, wer ihn einträgt. Unplausible Eingaben (negative Maße, leere Listen) werden abgelehnt; der Grund steht unter dem Feld, das Profil bleibt unverändert. Einzige erlaubte negative Größe ist die Biegetemperatur.
Menüband
Sie finden das Modul über Menüband ▸ Bewehrung. Es ist lizenzpflichtig: ohne Freischaltung erscheinen weder Reiter noch Kontextmenü-Eintrag.
Ohne eigenes Modell ausprobieren: im Arbeitsbereich „Bewehrung“ auf „Beispiel laden“ — ein Stahlbetonbalken 6,00 × 0,30 × 0,60 m, an dem sich Vorlagen, Schnitt, Prüfungen, Listen und Pläne vollständig durchspielen lassen. Das Beispielbauteil ist gesetzt, nicht gemessen; es ist zum Kennenlernen da.
Am großen Bauwerk proben: derselbe Leerzustand bietet „U-Bahn-Station laden“ an — ein mitgeliefertes IFC-Modell mit Schacht (60 × 24 m, fünf Untergeschosse), zwei Stationsröhren Ø 6,00 m, Querungsbauwerk, Baugrubenverbau und Gründungspfählen. Es landet als reguläres Modell in der Projektstruktur; dort ein Bauteil wählen und „Bewehren…“ aufrufen.
Technische Details: docs/bewehrung.md · docs/bewehrung-plan.md